Wurzelgemüse: Pastinake, Knollensellerie, Topinambur und Karotten auf Küchenarbeitsplatte

Wurzelgemüse im November: aromatisch, vielseitig und voller Möglichkeiten

Der November bringt uns eine besonders charakterstarke Auswahl an heimischem Wurzelgemüse auf den Teller: Pastinake, Rote Bete, Sellerie und Topinambur haben jetzt Saison – und bieten zahlreiche kreative Möglichkeiten in der Küche. Ob als cremiges Püree, ofengeröstete Beilage oder raffinierte Suppe: Wer saisonal kocht, kann mit wenig Aufwand geschmacklich viel erreichen.

Milde Würze und feine Süße mit Pastinake entdecken

Die Pastinake überzeugt mit einem mild-würzigen Aroma, das leicht an Möhre oder Petersilie erinnert. Besonders beliebt ist sie als Grundlage für Suppen und Pürees. In feine Scheiben geschnitten, lässt sie sich aber auch im Ofen rösten oder als Chips frittieren. Kombiniert mit Äpfeln und etwas Sahne entsteht eine angenehm süßliche Pastinakensuppe, die perfekt zum Herbst passt.

Rote Bete mit Rosmarin

Rote Bete als aromatischer Farbgeber

Ein optisches Highlight in der Küche bieten rote Bete. Sie bringen geschmacklich eine erdige Tiefe ins Gericht. Wer sie bisher nur eingelegt kennt, sollte sie unbedingt mal roh hobeln – etwa in einem Salat mit Orangenfilets und Walnüssen. Auch im Ofen gegart, mit etwas Olivenöl und Thymian, entfaltet sie ein intensives Aroma. Kombiniert mit Ziegenkäse wird sie zur Hauptrolle auf dem Teller.

Puree aus Topinambur

Feine Alternativen zur Kartoffel

Topinambur ist zart, leicht süßlich und erinnert geschmacklich an Artischocke. Die Knolle lässt sich roh verarbeiten, eignet sich aber auch hervorragend für Ofengerichte oder als Einlage in Suppen. In dünne Scheiben gehobelt und frittiert, entsteht ein überraschend aromatischer Snack.

Mehr als nur Suppengrün

Knollensellerie ist ein wahres, unterschätztes Multitalent. Neben seiner Rolle im klassischen Suppengemüse macht er sich hervorragend als vegetarisches Schnitzel. In Scheiben geschnitten, vorgekocht und anschließend paniert, wird er in der Pfanne goldbraun gebraten. Auch als Sellerie-Apfel-Rohkost mit einem Spritzer Zitronensaft überzeugt er durch Frische und Biss.

Wurzelgemüse-Rösti mit Kräuterquark

Rezepttipp: Wurzelgemüse-Rösti mit Kräuterquark

Knusprig gebraten, aromatisch gewürzt – diese Röstis vereinen Pastinake, Sellerie, Rote Bete und Topinambur in einer neuen Form.

Zutaten (für 2 Personen):
– 1 kleine Rote Bete
– 1 Pastinake
– 1 Stück Knollensellerie (ca. 150 g)
– 2–3 Topinambur-Knollen
– 1 Ei
– 2 EL Mehl
– Salz, Pfeffer, Muskat
– Butterschmalz oder Öl zum Braten

Für den Kräuterquark:
– 200 g Quark (20 % Fett i. Tr.)
– 1 EL Milch
– Frische Kräuter (z. B. Schnittlauch, Petersilie, Dill)
– Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Zubereitung:
Das Gemüse schälen und grob raspeln. In ein sauberes Küchentuch geben und gut ausdrücken, damit die Masse nicht zu feucht ist. Mit Ei, Mehl, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat vermengen. In einer heißen Pfanne mit etwas Butterschmalz portionsweise flache Rösti ausbacken, bis sie goldbraun und knusprig sind (je Seite ca. 3–4 Minuten).

Für den Quark die Kräuter fein hacken, mit Quark, Milch und einem Spritzer Zitronensaft verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Wer mag, kann die Rösti auch im Ofen warmhalten, bis alle Portionen fertig sind.

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